Ein Besuch in Konya | Mevlana Kloster & Museum

Auf dem Rückweg unserer Kappadokien Reise besuchten wir das Mevlana Kloster & Museum in Konya.


Freitag Nachmittag trafen wir in Konya ein. Das Navi führte uns auf direktem Weg in die Innenstadt von Konya zum Mevlana Kloster. Wir umfuhren das riesige parkähnliche Gelände und fanden in der Nähe einen Parkplatz auf einen der vielen bewachten Parkflächen.

Die Umgebung war sauber, aufgeräumt, weitläufig und auffällig geschmackvoll designet.


Die Strommasten der moderne Strassenbahn waren verschnörkelt und mit goldenen Ornamenten gestaltet. Die Menschen auf der Strasse sahen aus, als ob sie ihre beste Ausgehkleidung anhaben.

Da wir in Shorts und T-shirt gekleidet waren, fischten wir uns aus unserem Koffer lange Hosen und ich eine langärmliche Bluse. Blitzschnell zogen wir uns im Auto um und ich steckte mir noch vorsorglich ein Tuch in meine Tasche. So ausgestattet mischten wir uns unters Volk und gingen nur wenige Meter zum Eingang des Parks. An der Kasse gab man uns 2 Eintrittskarten und winkte uns ohne zu bezahlen durch. Später erfuhren wir, dass es Freitags immer kostenlos ist!


Der heilige Ort Anatoliens war voller Menschen..., Frauen & Männer, Junge & Alte, Gesunde & Kranke... die meisten Frauen mit Kopftuch aber auch einige ohne... aber alle hatten die Beine und Schultern bedeckt.

Im Gebäude seitlich vom Mevlana Kloster befinden sich kleine Räume in denen Museumsstücke ausgestellt sind. In der Mitte des Platzes finden die rituellen Waschungen der Gläubigen statt. Um in das Mausoleum zu betreten, muss man sich Plastik-Galoschen überziehen, die hier frei verfügbar sind. Es waren neben mir nur eine handvoll Ausländer vor Ort und ich war froh, ein Tuch dabei zu haben, mit dem ich etwas meine Haare bedecken konnte.

Und dann standen wir mitten drin in diesem heiligen Ort, der zu Ehren des 1273 verstorbenen Celaladdin Rumi erbaut wurde. Kunstvolle Malereien und Schriften an den Decken und Wänden, schwere Kristallleuchter, ein Gebets-Bereich und einige prachtvolle Sarkophage lassen uns staunen. Einige betende Gläubige standen vor dem grössten Sarkophag, dem des Meisters Celaladdin Rumi..., einer der bedeutendsten Mystiker, Philosophen und Dichter in der islamischen Welt, seine Anhänger nennen ihn Mevlana (oder persisch Maulana): "unser Meister".

Als Meisterwerk der persischen Literatur gilt sein berühmtestes Werk, das "Mesnevi", ein moralischer Leitfaden, an dessen über 25.000 Versen Rumi 15 Jahre bis zu seinem Tod gearbeitet hat. Der aus dem persischen Chorasan stammende Mevlana hat in Konya lange gewirkt, hier hat er den Orden der tanzenden Derwische gegründet, der seinen Ursprung im Sufismus hat. Kern sufischer Lebensführung waren Besitzlosigkeit und Weltverachtung, auch für Mevlana, für den die Liebe jedoch die Hauptkraft allen Seins darstellte. Die vollkommene war für ihn die Gottesliebe, die dazu befähigen soll, alle von Gott geschaffenen Dinge zu lieben, also auch den Menschen.

Es war ein beeindruckendes Erlebnis, welches uns mit Ehrfurcht und Respekt zu den Menschen, ihrem Glauben und ihrer Geschichte erfüllt hat!

Mehr Fotos findet Ihr in unserem Fotoalbum auf unserer Facebookseite www.facebook.com/holidayokay


Come to Turkey and enjoy it...!

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