Eine unvergessliche Reise nach Kappadokien | 2017- Zusammenfassung

Eines vorweg...: Wir sind keine Steinegucker und Museumsgänger aber diese Tour sollte jeder mindestens 1 Mal im Leben gemacht haben!!! Ich hätte nie gedacht, dass mich eine Reise in diese einzigartige Vulkanlandschaft derartig in ihren Bann ziehen würde.

Oft hatten wir es geplant, mehrfach mussten wir aus beruflichen Gründen den Termin verschieben und dann endlich konnten wir vom 04.09 - 08.09.2017 unseren Traum wahr machen.

Das Abenteuer Kappadokien, gelegen in Zentral Anatolien der Türkei, begann...!

Nachdem wir unsere 3 Hunde morgens um 08:00 Uhr in der Hundepension AKEM in Alanya-Dinek abgegeben hatten, machten wir uns auf den Weg. Die Fahrt ging auf der D400 Richtung Antalya bis Evrenseki. Dort mussten wir abbiegen auf die D695 für 210km Richtung Konya. Gleich hinter der Abzweigung wurden an Verkaufsständen etliche Obstsorten und auch Bananenstauden verkauft..., diese sind ein begehrtes Mitbringsel für die Urlauber, die in Ankara zuhause sind. Wir fuhren durch eine wunderschöne bergige Landschaft, die Strasse war gut ausgebaut und wechselte sich zwischen 2- und 3-spurig ab. So hatte man auch die Möglichkeit, auf der sehr kurvenreichen Strecke sicher einige LKW's und Busse zu überholen. In den Bergen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich mit leckeren Honig einzudecken, der überall am Strassenrand verkauft wird. Etwa kurz vor dem Ort Seydişehir wechselt dann die Autobahn auf 4-spurig und die Fahrt wurde stressfreier. Beeindruckende Felsformationen, die an den Wilden Western erinnern, wechseln sich ab mit trockener Steppe soweit das Auge reicht.


Die 2 Millionenstadt Konya kündigt sich mit einer Flut von Werbeschildern am Strassenrand an.

Was uns sofort auffällt, der Verkehr läuft sehr gesittet ab. An der Ampel kein freches Vordrängeln oder beim Countdown von 5 schon hupendes Losfahren...

Konya verfügt am Stadtrand über unglaublich viele industrielle Betriebe. Diese Industriegebiete sind teilweise noch im Bau und augenscheinlich auf dem neusten technischen Stand. Auf der Durchfahrt nahmen wir uns fest vor, auf der Rückfahrt das berühmte MEVLANA Kloster und Museum zu besichtigen.


Von Konya aus ging es weiter auf der D300 Richtung Aksaray. Diese Strecke war geprägt von einer flachen Landschaft mit Stoppelfeldern, landwirtschaftlichen Betrieben, kleinen Siedlungen und auch einigen kleinen Zeltdörfern, in denen vermutlich Zigeuner hausten.


In Aksaray angekommen, hatten wir die Wahl..., entweder direkt Richtung Göreme oder mit ca. 90km/180km Mehrstrecke Richtung Tuz Gölu (Salzsee). Wir entschieden uns für den TUZ GÖLÜ und wechselten auf die D750 Richtung Şereflikoçhisar.


Man muss durch den Ort fahren und noch einige Kilometer weiter, bis man auf der linken Seite die Zufahrt zum Tuz Gölü sieht..., dort noch wenige Meter weiter dann kommt eine Stelle an der man eine Kehrtwendung machen kann um zurück zur Einfahrt zu kommen. Das Erlebnis war beeindruckend und nach ca. 1 Stunde Aufenthalt setzten wir unsere Fahrt fort.

Es ging zurück Richtung Aksaray von dort wieder auf die D300 für ca. 70km Richtung Nevşehir und von dort aus nochmal ca. 20km bis Göreme.

Hier sah man schon urige Felsformationen die beeindruckten. Unser Hotel lag in dem kleinen Ort ÇAVUŞİN, einige Kilometer von Göreme entfernt. Durch den Ort hindurch, einen Berghang hinauf..., da war es... unser Hotel PHOCAS CAVE SUITES.

Dieses süsse kleine Felsenhotel sollte für die nächsten 4 Tage der Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen sein.


Am 1. Tag besichtigten wir die Felsenfestung in UÇHİSAR und das Taubental GÜVERCİNLİK VADİSİ mit seinen Nazar Boncuk (blaue Augen) Bäumen.

Am 2. Tag war früh morgens eigentlich eine Ballonfahrt geplant, die auf Grund von zuviel Wind kurzfristig abgesagt wurde. Mittags besuchten wir dann die unterirdischen Städte KAYMAKLI und DERİNKUYU. Von dort aus ging es weiter in die Felsenschlucht IHTLARA VALLEY und zum Sonnenuntergang haben wir dann noch einen Abstecher in das Open Air Museum nach ZELVE gemacht.

Am 3. Tag klappte es dann endlich mit der BALLONFAHRT und morgens um 4:30 Uhr wurden wir abgeholt. Es war ein unvergleichliches WOW-Erlebnis!!! Nachmittags ging es noch einmal Richtung Göreme, kurz vor Uçhisar gibt es ein Restaurant mit einem Wunschbaum DİLEK AĞACI. Hier nahm ich die Gelegenheit wahr, einige kleine Wünsche zu erfüllen... In GÖREME selbst, haben wir von Aussen einen Blick in das Open Air Museum geworfen. Dann kam Jimmy auf die Idee, sich einen BUGGY auszuleihen. Gesagt, getan..., für 2 Stunden ging es in wilder Fahrt auf einer tollen Sandstrecke direkt in die atemberaubende Steinlandschaft Richtung ROSE VALLEY.

Mein Wunsch für den Abend..., zum Sonnenuntergang nochmal zu meinen geliebten Nazar Bäumen ins Taubental.

Am 4. Tag hiess es schon wieder Abschied nehmen. Morgens um 6:00 Uhr klingelte mein