Die unterirdische Stadt *DERİNKUYU* in Kappadokien

Viel hatten wir von den unterirdischen Städten in Kappadokien gehört und so wollten wir diese auch persönlich erkunden.


Nach der unterirdischen Stadt Kaymaklı war Derinkuyu die zweite Stadt, die wir besichtigten. Nachdem Jimmy in Kaymaklı schon Beklemmungen hatte beschloss ich, diese Expedition alleine durchzuführen.

Der Platz vor dem Eingang sah ähnlich aus wie in Kaymaklı. Auch hier befanden sich einige Souvenierstände und ein Teegarten. Am Eingang selbst hingen ebenso Warnschilder für Personen die unter Asthma, Bluthochdruck und Platzangst leiden. Neugierig auf das was kommt bezahlte 25 Tl für die Eintrittskarte und marschierte los. Der Anfangs noch neuere helle Treppenabgang veränderte sich schlagartig in der ersten Kurve. Hier wurde das Gestein dunkelgrau und rau. Ein Guide bot sich mir an, was ich aber dankend ablehnte..., schliesslich braucht man sich ja nur nach den roten Pfeilen, die hinein führten und den blauen Pfeilen, die hinaus führten zu richten.

Mutig lief ich die ersten Gänge und Treppenabgänge in die Tiefe und plötzlich merkte ich, ich war alleine. Es war totenstill und meine Schritte wurden langsamer. Da endlich hörte ich wieder Stimmen und ein paar Leute waren hinter mir, ich war erleichtert. Es beschlich mich schon ein Gefühl der Beklemmung. Die Gänge und Tunnel wurden teilweise so eng und niedrig, dass man nur im Entengang hindurch kam. Endlose Treppenstufen führten 8 Stockwerke 55 Meter in die Tiefe... und die Wände wurden immer feuchter und grüner.

Auch in dieser unterirdischen Stadt befanden sich Höhlen, die als Gemeinschaftsräume, Vorratskammern, Küchen und Schlafräume gedient haben, wie man an den Hinweisschildern lesen konnte. Sogar Ställe, einen Friedhof und eine Kirche waren vorhanden. Vermutungen zufolge sollen in dieser Stadt 3.000 bis 50.000 Menschen gelebt haben. Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem versorgte die Bewohner bis in die untersten Etagen mit Sauerstoff. Grosse Steine, die wie Mühlsteine aussahen, nahm man zum verriegeln einzelner Abschnitte.


Derinkuyu wurde 1963 entdeckt und 1965 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Schätzungen zufolge ist derzeit nur ein Drittel der ursprünglichen Anlage freigelegt worden. In Kappadokien soll es mehr als 50 unterirdische Städte geben von denen bis jetzt nur 36 entdeckt worden sind. Derinkuyu ist bisher die grösste Stadt, die derzeit besichtigt werden kann.


Den Treppenab- und aufstieg habe ich teilweise in einem kleinen Video festgehalten. Hier kann man gut sehen und hören, wie ich nach Luft geschnappt habe...


Ich hätte nie gedacht, dass diese Tour so derart anstrengend sein wird. Als ich endlich die blauen Pfeile vor Augen hatte, die mich wieder Richtung Tageslicht leiteten, war ich echt erleichtert.

Ein kleiner Tipp: In der unterirdischen Stadt Kaymaklı führt der Weg durch die Höhle als Rundgang..., in Derinkuyu führt ein Teil der Strecke in beide Richtungen sodass man in den engen Gängen mit "Gegenverkehr" rechnen muss!


Aber auch hier gilt..., schaut es Euch an, es lohnt sich...


Mehr Fotos & Videos findet Ihr in unserem Fotoalbum auf unserer Facebookseite www.facebook.com/holidayokay


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